Erfahrungen mit dem Antibell-Halsband

Tipps und Erfahrungen zum Training mit dem Antibell-Halsband

Die Erfahrungen mit Antibell-Halsbändern zeigen, wie unterschiedlich jeder Vierbeiner am Ende funktioniert. Der Charakter des tierischen Begleiters spielt die bedeutendste Rolle, wenn es darum geht, Trainingsmethoden zu definieren und klare Erfolge zu erringen. Schlussendlich ist klar, dass das Bellen eines Hunde niemals aus „Langeweile“ oder „weil er uns ärgern will“ zum Problem wird. Vielmehr ist die Begründung in der Tatsache zu finden, dass der Haushund in unserer Zeit kaum noch Aufgaben, Regeln und Leitfäden hat, an denen er sich artgerecht orientieren kann. Die Ursache findet sich demnach meist in tieferen Ebenen des hündischen Alltags und seines Charakters. Die geistige und körperliche Unterforderung und der daraus häufig entstehende Frust spielen eine besonders präsente Rolle. Doch auch Unsicherheit und Angst zählen zu den typischen Ursachen ungewollten Verhaltens, wie dem unerwünschten Bellen.

Erfahrungsgemäß kann ein Antibell-Halsband einen guten Dienst leisten, um ein speziell auf den Hund ausgerichtetes Training zu unterstützen. Als alleinige Maßnahme ist die Wirkung oft nicht von langer Dauer oder der gewünschte Effekt kommt gar nicht erst beim Hund an.

Besonders charakterstarke Hunde wiederum lernen nicht selten, den Effekt des Antibell-Halsbandes zu ignorieren – besonders dann, wenn sie in angespannter, adrenalingeladener Stimmung eben diesem unerwünschten Verhalten nachgehen, das man eigentlich abtrainieren möchte. Stromstöße sowie mit chemischen Zusätzen versetzte Sprays sind gesetzlich verboten – den übrigen Effekten jedoch würdigt der aufgeregte und charakterstarke Hund unter Umständen nicht einmal einen kurzen Gedanken. Der Erfolg des Trainings liegt also mitunter im Charakter des Tieres verhaftet.

Tests verraten: Qualität vor günstigem Preis

Die Qualität der auf dem Markt erhältlichen Geräte lässt nicht selten zu wünschen üblich. Beim Kauf sollte vor allem darauf geachtet werden, dass das Modell wasserdicht und möglichst stabil ist. Insbesondere bei kleineren und zierlichen Hunden ist es zudem wichtig, dass das Gerät nicht allzu groß und schwer ist. Dies könnte begünstigen, dass sich der Hund schon ohne den Einsatz der Effekte gegen das Halsband sträubt. Stattdessen sollte er dieses jedoch als normales Halsband akzeptieren und nicht bereits beim Anlegen als Strafe betrachten.

Wirklich funktionieren kann das Training nur, wenn das Halsband verlässlich funktioniert. Daher sollte bei der Anschaffung nicht hauptsächlich darauf geachtet werden, dass das Gerät günstig ist – wesentlich wichtiger ist, dass es einwandfrei funktioniert, denn nur dann kann es dabei helfen, aus dem mitteilsamen „Kläffer“ einen normal kommunizierenden Familienhund zu machen.

Tipp: konzentriertes Arbeiten

Ein Erziehungshalsband sollte insbesondere zu Beginn des Trainings nur dann eingesetzt werden, wenn der Hund konzentriert ist. Zu viele Einflüsse auf einmal sorgen nur für Verwirrung. Möglicherweise kann der Hund den Effekt, der durch das Antibell-Halsband ausgelöst wird, dann gar nicht einem bestimmten Moment zuordnen.

Tipp: Bei manueller Steuerung auf den richtigen Zeitpunkt achten

Wichtig ist zudem, dass die manuelle Steuerung im richtigen Moment bedient wird. Das Kurzzeitgedächtnis eines Hundes verfügt über ein nur sehr knappes Zeitfenster. Die Fähigkeit Aktionen miteinander zu verknüpfen hängt demnach stark vom Zeitfaktor zwischen diesen Ereignissen ab. Das unerwünschte Bellen erst zwei Minuten später zu korrigieren, ist wenig zielführend. Liegt hier nicht ausreichend Konzentration oder Reaktionsgeschwindigkeit des Halters vor, sollte auf automatische Modelle zurückgegriffen werden. Zu späte Effekte auf Fehlverhalten führen zu Verwirrung und der Hund lernt nicht, den negativen Effekt mit seiner Aktion zu verknüpfen.