Antibell-Halsband mit Wasser

Der bewährte Klassiker: Antibell-Halsbänder mit Wasserstoß-Effekt

Antibell-Halsbänder haben keinen besonders guten Ruf. Allerdings haben sie diesen vor allem den Varianten zu verdanken, die dem Hund, etwa durch Strom oder Töne im Hochfrequenzbereich, Schmerzen oder seinen geschärften Sinnen nicht angepasste Effekte zufügen. Die wesentlich sanftere Option bietet ein Antibell-Halsband, das den Hund durch einen kleinen Wasserstoß in Richtung Maul von unerwünschtem Verhalten ablenkt.

Antibell-Halsband mit Wasser: schmerzfrei mit gutem Effekt bei fachmännischem Einsatz

Auch hier gilt: Das Antibell-Halsband mit Wasser erfüllt nur dann seinen Zweck, wenn es sinnvoll und fachmännisch eingesetzt wird. So kann ein zu spät ausgelöster Sprühstoß vom Hund nicht mehr mit dem eigentlichen Problem in Verbindung gebracht werden. Hier genügt schon eine Differenzzeit von wenigen Sekunden. Zu spät eingesetzt ist das Resultat ein irritierter Hund, der zusätzliche Unsicherheit aufbaut. Halter unterschätzen diese Auswirkungen und empfinden das falsch eingesetzte Wasser-Antibell-Halsband als „nicht so schlimm“, weil dem Hund schlussendlich nicht wehgetan wird. In diesem Fall wird das eigentliche Problem jedoch häufig eher zusätzlich verstärkt, statt es zu lösen.
Der fachmännische Umgang ist also der eigentliche Schlüssel zum Erfolg des Trainings, bei dem das Antibell-Halsband eine unterstützende Rolle spielt.

Wichtig: Ausnahmslos neutrales Wasser erlaubt!

In der Vergangenheit ließen sich selbst ernannte Experten dazu hinreißen, die Funktion des eigentlichen Antibell-Halsbandes auf Wasserbasis zu „verbessern“. So wurde das Zubehör für die Erziehungshilfe um geruchsintensive Stoffe erweitert, die dem Wasser im Halsband zugesetzt werden sollten. Der Tierschutz reagierte prompt und nicht grundlos: Die empfindlichen Sinne des Hundes anhand derartiger Zusätze zu malträtieren ist nicht nur kontraproduktiv und unnötig, sondern auch nahe der Grenze zur Tierquälerei. Das Tierschutzgesetzt verbietet daher die Anwendung des auf Wasserstößen basierenden Antibell-Halsbandes in Verbindung mit chemischen Zusatzstoffen jeglicher Art. Erlaubt ist einzig neutrales Wasser im Antibell-Halsband. Auf natürlichen Zusätzen basierende Produkte sind zwar laut Tierschutzgesetz erlaubt, werden von Experten jedoch als ebenso schädlich eingestuft wie chemische Zusätze. Denn auch hier kann eine Schädigung der sensiblen Geruchsnerven eintreten.